Thüringer Bartzwerg
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Kreisverband Südhannover
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                             Vom Tier und Unmenschen zum 18. Januar 2014

Heute ist der 18. Januar 2014. Gestern haben sich bis zum 26.01 die Pforten der Grünen Woche in Berlin geöffnet. Eine Messe bei der die Land- und Ernährungswirtschaft und Gartenbau alles dafür geben, das sie ihre Produkte verkaufen, ihre Lobby mehr Zusprüche bekommt und der Verbraucher sich in eine romantische Welt versetzt fühlt, in der ein kleiner Alpenhof mit Schweinen in Stall, Kühe, Schafe, Lämmer auf der Weide grasen und Hühner, Enten, Gänse, Puten durchs Gebüsch huschen und der Hahn auf einem Misthaufen kräht. Dieser „kleine Hof“ wird Repräsentant für Aufzuchtställe, Mastbetriebe und Schlachthallen.

Fern der Realität wird alles sauber, glücklich, grün präsentiert und durch die vielen Scheinwerfer ist ein jeder wie geblendet. 

Doch am Rande der Veranstaltung regt sich immer mehr Widerstand gegen eben diese Blendung. Es wird kritisch hinterfragt, was sich da 10 Tage so „sauber“ präsentiert. Denn irgendwie riecht der Mist hinter den Scheinwerfern doch so das der ein oder andere ihn schon riechen kann. Und wie immer ist es nicht der kl. oder mittlere Landwirt sondern sind es diejenigen welche sich hinter ihrer Lobby, hinter einem Bundesminister verstecken können. Anonyme Gesellschafter, Aktionäre, Vorstände und Geschäftsführer bei denen der Geruch einem in die Nase steigt.     

Doch vielleicht ist es kein Zufall, dass die „Grüne Woche“ in diesem Jahr am Namenstag des Hl. Antonius der Große startet. Er gilt im katholischen, evangelischen und der Ostkirche als Schutzpatron der Nutztiere. Und auch der 22. Januar, der Tag des Hl. Vinzenz von Valencia (Schutzpatron des Federviehs) fällt in den Spielplan der „Grünen Woche“. Denn der Widerstand, der sich erhebt regt die Achtung vor der Schöpfung an.

Schöpfung in der Begrifflichkeit des frühen und späten Christentums ist dabei aber sicherlich nicht gemeint. Denn selbst die katholische Kirche und ihre führenden Oberhäupter seit Pius X gehen heute nicht mehr davon aus, das die Welt in sieben Tagen erschaffen wurde, am dritten Tage die Pflanzen, am fünften die Fische und Vögel, am sechsten die Tiere des Landes und den Menschen (Gen 1,1; 2,4). Vielmehr drückt sich Papst Benedikt XIV in Bezug auf die Schöpfung und den modernen Darvinismus so aus: „Jeder Mensch ist mehr als Produkt von Erbanlagen und Umwelt, keiner resultiert allein aus den errechenbaren innerweltlichen Faktoren, das Geheimnis der Schöpfung steht über jedem von uns.“[1]

Folglich „An Schöpfung glauben heißt die von der Wissenschaft erschlossene Werdewelt in Glauben als eine sinnvolle, aus schöpferischem Sinn kommende Welt verstehen.“[2]

Im Fazit „Denn nicht die Benutzung von Waffen oder von Feuer, nicht neue Methoden der Grausamkeit oder des Nutzbetriebes machen den Menschen aus, sondern seine Fähigkeit, unmittelbar zu Gott zu sein.“[3] Gemeint ist damit, das die Schöpfungsgeschichte nicht den durch Charls Darwin widerlegt wurde, sondern das er die antiken Denkmodelle durch seine Entwicklungstheorie abgelöst hat und damit die Materielle Entwicklung vor den der geistigen reife des Menschen und die fassbare Gotteswahrnehmung aufgezeigt hat. So ist vom Menschen im Sinne der Gennises Überlieferung zu sprechen, als sich sein Geist dahingehend entwickelt hatte als er Gott begreifen, erfassen ja ihn (im Herzen) sehen konnte.

In der Bibel ist ein weiterer sehr interessanter Verweis unter Numeri 22,21-34 zu finden, in dem es um den Seher Bileam und seinen Esel geht wird mit dem vorherigen Klärungen folgendes deutlich. Der Esel sieht den Engel des Herrn, der sich ihm und Bileam dreimal in den Weg stellt, er ist damit gleich einem Menschen in der Lage Gott zu begreifen, erfassen ja ihn (im Herzen) sehen zu können. Damit ist eine nach neuen Maßstäben deutlich hervortretende Aussage des Alten Testaments, Tiere und der später sich entwickelnde Mensch sind beide Geschöpfe der Schöpfung. Beide „sehen“ Gott, können in begreifen. Dies setzt jedoch eben eine entscheidende Fähigkeit voraus. Die Empathie im Sinne der „Fähigkeit, GedankenEmotionenAbsichten und Persönlichkeitsmerkmale eines anderen Menschen oder eines Tieres zu erkennen und zu verstehen und auch die Einfühlung als eigene Reaktion auf die Gefühle Anderer wie zum Beispiel MitleidTrauerSchmerz oder Hilfsimpuls.“[4]

 

Empathie als Schlüssel für die Mensch-Tier-Beziehung, verdeutlicht die gesellschaftliche Zerrissenheit vor der wir heute stehen. Auf der einen Seite: für unseren treuen Haushund tun wir so ziemlich alles,  Grabstätten für unsere geliebten Haustiere, die uns immer empirisch zur Seite standen, sind auf Tierfriedhöfen in vielen Gemeinden zu finden. Auf der anderen Seite die Nutztierhaltung. Aufzuchtställe, Mastbetriebe und Schlachthallen. Sie vermehren, mästen, transportieren und töten in Massen.

Warum, warum riechen immer noch so wenige das was doch deutlich hinter den leuchtenden Scheinwerfern der Industrie einem jeden in die Nase steigt ?

Eine Erklärung dafür ist sicherlich in der fehlende Mimik unserer Nutztiere zu suchen. Mann sieht ihnen ihr empfinden nicht wirklich an und der Leihe wird bedingt durch seine entfremdung vom Tier dieses erst recht nicht erkennen. Ein neugeborenes Baby, das schreit und das Gesicht schmerzvoll verzieht, hingegen erregt sofort unsere Gefühle selbst wenn wir des hören nicht mächtig wären.

Doch was wäre wenn wir wüssten, ja wissenschaftlich bestätigt bekämen das unsere Nutztiere auch Empathie empfinden ? Was würde sich in unserem Bild von ihnen ändern ?

Eine Veröffentlichung der dpa könnte da der Stein des Anstoßes sein.

„Hühner empfinden Empathie

Emotionen nachzufühlen, diese Fähigkeit gibt es nicht nur beim Menschen, sondern z.B. auch bei Menschenaffen, Delfinen und, wie kürzlich herausgefunden wurde, auch bei Hühnern.

Auch Hühner sind zu einer rudimentären Form von Empathie fähig, haben britische Forscher entdeckt: Ist ihr Küken gestresst, reagiert die Glucke mit Herzrasen und anderen Anzeichen für eine Stressreaktion. Offenbar merkt die Mutter also sofort, dass mit dem Nachwuchs etwas nicht stimmt, folgern die Wissenschaftler. Damit erfüllen Hühner die Grundvoraussetzung für Empathie: Die emotionale Verfassung des Kükens beeinflusst die Mutter, die daraufhin ähnliche Verhaltensweisen aktiviert. Die Ergebnisse sollen helfen, mit Tieren in der Zucht und bei Laborexperimenten besser umzugehen, schreiben die Veterinärmediziner um Joanne Edgar von der Universität in Bristol im Fachblatt «Proceedings of the Royal Society B».

Empathie - also die Fähigkeit, die Emotionen anderer nachzufühlen - gibt es nicht nur beim Menschen, sondern unter anderem bei Menschenaffen, Delfinen und - in begrenztem Umfang - bei Nagetieren. Die Forscher wollten nun der Frage nachgehen, ob auch Hühner mit ihren Artgenossen mitfühlen können. Sie wählten das Federvieh aus, weil die Vögel in der Geflügelhaltung und bei Laborversuchen sehr häufig den Stress von Artgenossen mitbekommen und darauf augenscheinlich ebenfalls gestresst reagieren.

Laut der gängigen Theorie hat sich Empathie im Lauf der Evolution wohl als Instrument der Nachwuchsfürsorge entwickelt, und alle anderen Formen des Einfühlungsvermögens scheinen auf diesem emotionalen Verständnis zwischen Mutter und Kind aufzubauen. Daher entschieden sich Joanne Edgar und ihre Kollegen, in ihrer Hühnerstudie ebenfalls Mutter-Kind-Paare zu untersuchen. Sie wollten dabei konkret ermitteln, ob und - wenn ja - in welchen Verhaltensmustern und physiologischen Körperreaktionen sich Empathie bei Hühnern zeigt.

Die Forscher beobachteten das Verhalten von 32 Glucken und deren Küken. Zunächst stellten sie den Tag-Nacht-Rhythmus der Tiere über mehrere Wochen auf ein Verhältnis von 16 Stunden Helligkeit und 8 Stunden Dunkelheit ein. Außerdem gewöhnten sie die Glucken an einen Plastikgürtel, der später einen Sensor zum Messen des Herzschlags trug. Jede Henne setzten sie dann für 20 Minuten mit dem Küken in einen Käfig. In einer festgelegten Testprozedur attackierten sie das Küken nun zehn Minuten lang alle 30 Sekunden mit einem - harmlosen - Luftstoß aus einer Druckdose, der das Küken unter leichten Stress setzte. Mit einer Kamera verfolgten die Forscher währenddessen das Verhalten von Henne und Küken. Außerdem nahm ein Sensor die Herzrate der Henne und eine Wärmebildkamera ihre Körpertemperatur auf.

Die Auswertung zeigte, dass die Hennen eindeutig auf ihr gestresstes Küken reagierten: Die Temperatur von Augen und Kamm fiel ab, die Hennen hörten während der zehnminütigen Testphase fast vollständig mit ihrer üblichen Federpflege auf und waren aufmerksamer und wachsamer. Die gleiche Reaktion zeigten die Hennen, wenn sie selbst angepustet wurden - mit einem Unterschied: Nur wenn das Küken offensichtlich litt, fing das Herz der Hennen an, heftiger zu schlagen. Wurden die Muttertiere indes selbst mit einem Luftstoß traktiert, stieg ihre Herzfrequenz nicht an.

Die Reaktionen der Hennen zeigen, dass sie eine starke Sensibilität gegenüber der Befindlichkeit ihrer Küken besitzen, folgern die Forscher. Diese feinen Antennen helfen ihnen vermutlich dabei, potenzielle Gefahren rechtzeitig zu erkennen und sich entsprechend auf eine Verteidigung des Nachwuchses einzustellen. Wie genau diese einfache Form der Empathie funktioniert, sei damit allerdings nicht geklärt, betonen die Wissenschaftler. Man könne beispielsweise nicht sagen, ob die Hennen nur eine Art Interesse für die Situation ihrer Küken zeigen oder ob sie deren Stimmungslage - wie bei der Empathie beim Menschen - tatsächlich nachempfinden.“[5]

Wie auch immer diese Form der Empathie funktioniert, macht es doch einmal mehr deutlich wie oberflächlich unser Wissen über unsere domestizierten Begleiter eigentlich ist. Meine Hoffnung ruht daher auf der Wissenschaftlichen Arbeit wie z.B. am Wissenschaftlichen Geflügelhof oder dem JuWiRa (dem Verein zur Förderung junger Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen in der Rassegeflügelforschung e.V.) sowie den vielen anderen Instituten die sich human-wissenschaftlich mit unseren Mitgeschöpfen beschäftigen und ihre ständig neuen Erkenntnisse für die Öffentlichkeit publizieren. Aber auch auf den Verknüpfungen aus unserem bereits erworbenen universalem Wissen und den neuen Erkenntnissen aus der Forschung insbesondere der Naturphilosophie und Naturwissenschaft. Würden mehr Fachbereiche in einander greifen, könnten wir ein ganz anderes, uns vielleicht ein viel näheres Bild erstellen. Mehr Menschen würden dann evt. begreifen wie nah wir der Schöpfung stehen, wie nah uns die Schöpfung ist und wie wir mit einander, dem uns gegenüber umgehen sollten, damit wir uns auf Augenhöhe begegnen. Damit sich der Geruch hinter den Scheinwerfern verflüchtigt und unsere, die der organisierten Rassegeflügelzüchter, praktizierte Art der Geflügelhaltung auch ohne teure Lobby die Wertschätzung bekommt die sie verdient.

Sebastian Fabian

Tier-, Artenschutzbeauftragter KV-Südhannover

 


[1] Credo für heute, Was Christen glauben, Joseph Ratzinger – Benedickt der XVI, Verlag HERDER, Freiburg im Breisgau 2006 

  S. 48

[2] Siehe 1, S. 47

[3] Siehe 1, S. 49

[4] www.wikipedia.de

[5] dpa


Von der Natur lernen

Altes wissen in die Neuzeit adaptiert

 

 Dieses Bild ist nun wirklich nicht appetitlich und hat im ersten Moment nichts mit Rassegeflügelzucht, Tier- und Artenschutz zu tun. Den rauchen und alte Zigarettenkippen sind zu aller erst nicht gesundheitsfördernd. Und doch, die Forschung beweist uns das Gegenteil.

Wer sich mit der Geflügelzucht beschäftigt kennt bestimmt den Rat, Tabakblätter in die Nester zu legen. So wie es auch immer wieder in der Literatur zu lesen ist. Denn Tabakpflanzen produzieren einen Inhaltsstoff zur Abwehr von pflanzensaugenden Parasiten die in unserem Fall auch gegen blutsaugende Parasiten helfen.

In Mexico ist es dem Wissenschaftlichenteam um Suarez-Rodriguez gelungen, den entscheidenden Nachweis zu erbringen. Wie dies dem Fachmagazin „Biology Letters“ zu entnehmen ist. Sie untersuchten die Nester von Haussperlingen (Passer domesticus) und Karmingimpeln (Carpodacus mexicanus). Dabei viel ihnen auf, das die Nester erstaunlich viele Zigarettenkippen enthielten. Ob dies mit einer bestimmten Bedeutung oder als Anpassungsverhalten, durch eingeschränkte natürliche Ressourcen für den Nestbau war erst nicht klar. Doch weitere Forschungen ergaben das zwischen der Anzahl der „Kippen“ und dem Milbenbefall im Nest deutliche Zusammenhänge lagen. Je mehr „Kippen“ im Nest, desto weniger Milben. In zusätzlichen Versuchen prüften die Forscher die Wirkung von Zigarettenresten noch konkreter. Dazu wurden Milbenfallen mit Filtern von ungerauchten und gerauchten Zigaretten umhüllt. Nach 20 Minuten wiesen die Fallen mit den gerauchten „Kippen“ etwa doppelt so viele Milben auf wie die der ungerauchten. Es sei naheliegend das dies vom Nikotin und den anderen Inhaltsstoffen in den „Kippen“ ausgehe. Somit ist deutlich, dass Zigarettenreste ein gutes Mittel gegen Parasiten sind.

Wer also etwas gegen Milben tun muss oder prophylaktisch handeln möchte, sollte daher einmal Zigarettenstummel in den Legenestern oder auf dem Kotbrett ausprobieren. Aber Vorsicht, der Dung und das Nestmaterial ist dann ein Fall für die Restmülltonne.

 

Und noch ein Tipp aus: Geflügel artgerecht halten und naturheilkundlich behandeln von Daniela Gareis

 

Den „Huderstellen“, bzw. den Stellen an denen die Tiere ihr Sand-, Staubbad nehmen Holzasche aus dem Kamin hinzufügen. Keine Kohlenasche.

 

Sebastian Fabian

Tier- und Artenschutzbeauftragter

 

 


 


Ein Problem unserer Tage

Wie sehr verachten wir uns und unsere Welt ?

 

Massentierhaltung oder auch industrielle Fleischproduktion genannt, sind bei uns im Land, in der Gesellschaft und aus den Kühlregalen der deutschen Discounter und Handelsketten nicht mehr weg zu denken. So ist es nicht verwunderlich das die Politik diesen Bereich der Wirtschaft entsprechend fördert. Zum Beispiel mit Privilegien im Baurecht.

Wir, das bedeutet alle Halter und Züchter von Geflügel und Rassegeflügel schwimmen seit Jahren und Jahrzehnten gegen eben diesen Strom aus Wirtschaft und Politik an. Wir setzen uns für die natürlichen und ethischen Rechte unserer Tiere ein, fördern die Arterhaltung, die genetische Vielfalt (Biodiversität). Doch mit welchem Ergebnissen ? Immer wieder werden wir mit der Wirtschaft gleichgestellt. Bestehen doch aber gravierende Unterschiede zwischen uns. Nicht das Produkt (Fleisch oder Ei), nicht die Masse, nicht der Profit macht uns aus, um nur zwei Beispiele zu nennen. Nein, vielmehr kommt es uns an erster Stelle auf das Tier, mit seinen eigenen von der Natur gegebenen Eigenschaften, auf das Individuum der Schöpfung an. Da die Haltung und Zucht zudem ein Hobby, eine Passion darstellt ist von Profit, bei uns oft gar keine Spur. Doch wer dachte die Industrie bedeute „nur“ Lebens verachtend Tiere aus, sollte sich mal konkreter Gedanken machen. Bedeuten „Dumpingpreise“ nicht auch eine Ausbeutung an ganz anderer Stelle ? Mir hat eine Reportage von Michael Nieberg und Marius Meyer (NDR-Autoren) zu diesem Thema die Augen geöffnet. Sicherlich, der Titel „Lohnsklaven in Deutschland“ lässt sich nicht gleich mit unserem Hobby der Rassegeflügelzucht in Verbindung bringen. Nichtsdestoweniger geht es aber um miese Jobs für billiges Fleisch, Geflügelfleisch. Das Wort Billig wird im „Duden online“ mit „niedriger Preis“ definiert. Als Synonyme werden unter anderem „unter Preis“ und „minderwertig“ angegeben. Ein Zufall, oder gleichfalls eine Definition dessen, was der Industrie ein Leben wert ist ? Es bedarf an dieser Stelle wohl keine Erläuterung, was Großbetriebe unternehmen um billig „Leben“ und Masse zu produzieren. Auch der Transport muss so billig sein, das gewisse Rücksichten zur schöpferischen Kreatur keinen Platz haben. Nach all dem was ein Masthähnchen, eine Legehenne und die vielen anderen Individuen bis dahin ertragen mussten, wartet nun auf sie der Schlachthof. Und dort, wie in der erwähnten Reportage zu sehen, viele, meist Osteuropäer die oft auf dubiosen Wegen nach Deutschland kommen, in menschenunwürdigen Unterkünften leben und zu Hungerlöhnen arbeiten. Sie stehen ihren Arbeitgebern oft 24 Stunden am Tag, über Jahre hinweg zur Verfügung und teilen sich ihr Zimmer mit bis zu sieben und mehr anderen, fremden Menschen. Kontakt nach außen dürfen sie nicht halten und wenn sie erkranken, einen Unfall erleiden, frei haben wollen oder nach einem Arbeitsvertrag fragen dräuen Arbeitslosigkeit (dies führt quasi zur Abschiebung in die Heimat und Verlust der Existenz), Bedrohungen die das eigene und das Leben der Kinder betreffen oder das einbehalten des Lohns. All das für 400€-900€ im Monat, einem Stundenlohn von 3€ und weit weniger. Je nach Willkür des Arbeitgebers. Der deutsche Schlachthofbetreiber hingegen reibt sich die Hände und kann zu „Recht“ sagen, er ist daran unschuldig. Denn er bezieht die Arbeiter (die „Sklaven“ ?) über ein Subunternehmen als Zeitarbeiter oder Leiharbeiter. So entsteht ein Lohndumping mit Hilfe von Werksverträgen. Getreu dem „deutsch, judikativen Recht“.

Hier kommt auch das Bindeglied zu uns Rassegeflügelzüchtern, Geflügelhalter im Hobbybereich. Wir sind es, die unsere Tiere artgerecht und gemäß ihren natürlichen Bedürfnissen halten und das „Leben“ achten. 

Das „Leben“ allgemein, gleich welche schöpferische Kreatur es betrifft. So sind wir es auch, die auf bestehende Missstände ob Tier oder Mensch betreffend hinweisen müssen. Ein jeder von uns steht in der Verantwortung dies in die Gesellschaft, in die Politik, in das Bewusstsein der Menschen zu tragen.

Neben uns und unseren Interessen liegt die Alternative zu „billig, Massentierhaltung, Lohndumping, Niedriglöhner, usw.“ in der Regionalen Produktion, der naturverträglichen bäuerlichen Landwirtschaft. Es ist nicht nur für uns, sondern für alle Lebewesen eine Gerechtigkeitsfrage, die wir politisch mitentscheiden können und müssen. Wir können „WÄHLEN“. 

Doch nicht nur die Politik muss sich ändern, sondern auch die Art, wie wir leben und wirtschaften.

 

Sebastian Fabian

Tier- und Artenschutzbeauftragter

des KV-Südhannover

 


 

Der Bio-Eierskandal

Eine etwas andere Sicht auf die Bio-Eier

 

Ist der Lebensmittelskandal um die Bio-Eier vom Februar 2013 wirklich eine Überraschung oder nicht eigentlich eher ein schon lange offenes Geheimnis? 

Zu lasten der Tiere kann sich doch schließlich jeder, Produzent, Händler und Verbraucher schnell und lukrativ bereichern. Die Tiere klagen immerhin keinen an auch nicht den der die Erzeugnisse zu Dumpingpreisen und ohne „Nebenwirkungen“ einkaufen will.

Wie aber wird ein Ei zum Bio-Ei ?

Hier gibt es entsprechende Normen die von der EU festgelegt wurden und sofern die Produzenten sie erfüllen 
und das Siegel bezahlen können, sie das Prädikat „ökologisch“ (Bio) verwenden dürfen. Auf folgende Normen in der Bio-Legehennen-Haltung kommt es seit 1. Januar 2004 an:

Ø      Ernährung mit Bio-Futter (Gentechnisch verändertes Futter ist untersagt)

Ø      Käfighaltung ist tabu

Ø      Sitzstangen, Sandbäder sowie Ein-Ausflugklappen gehören zum Standart

Ø      Pro m² leben höchstens 6 große, ausgewachsene Legehennen

Ø      Max. 3000 Tiere pro Stall

Ø      Sie haben min. 8 Stunden am Tag Nachtruhe ohne künstliches Licht

Ø      Ein drittel ihres Lebens dürfen die Hühner im Freien verbringen

Das natürliche Verhalten der Hühner soll in dieser Haltungsform berücksichtigt werden.

Doch wie lebt das Huhn bis es ein (Bio)Legehuhn wird ? Auf diese Frage gibt es offiziell keine Normen. 
Doch Fragen sollten einem da schon kommen.

Ø      Hat ein Hahn die Henne befruchtet ?

Ø      Schlüpft das Küken aus einem Bio-Ei ?

Ø      Wie viel Platz hat ein Küken im Aufzuchtstall ?

Ø      Werden hier auch die Hähne aussortiert und getötet ?

Ø      Bekommen die Küken und Junghennen auch Bio-Futter ?

Ø      Wie viele Antibiotiker bekommt ein Küken um zu einer Bio-Legehenne zu werden ?

Ø      Laufen die Küken und Junghennen auch auf einer Weide und leben glücklich ?


Zunächst einmal lassen sich keine Antworten finden und auch die Produzenten und Händler sind da eher keine Hilfe. 
Doch was kann oder muss der Verbraucher unternehmen um auch auf diese Fragen eine Antworten zu finden ? 

Er richte sich an den Produzenten seines Vertrauens

Wer aber ist das ? Kann ich als Verbraucher bei ………… klingeln und den Chef diese Fragen stellen und mir die Hühner anschauen, wie sie leben ? Wohl eher nicht. Aber es gibt auch die privaten „Alternativen“ wenn mir eine Firma oder Konzern als nicht der richtige Ansprechpartner vorkommt. Geflügelhalter, Bauern, Hobbyhalter, Geflügelzüchter oder Rassegeflügelzüchter die mit und oft nicht von ihren Tieren leben. Die sich kein teures Zertifikat bei der „EU“ kaufen können. Sie können alle sicher die oberen Fragen beantworten und sie zeigen sicher und stolz ihre „alternative-artgerechte“ Haltung, ihre Tiere und deren tatsächliche Haltungsbedingungen.

Doch auch hier, gibt es kleine aber eben doch sehr wichtige Kleinigkeiten für den Verbraucher zu beachten. Als Verbraucher muss mir klar sein, dass wenn ich Eier haben will, habe ich von dem Tier/Huhn einen Nutzen. Dann ist das Huhn ein Nutztier. Wenn ich dann auch noch immer und zu jeder Zeit frische Eier haben will, auch außerhalb des natürlichen Rhythmus der Tiere dann verlange ich etwas was mit „Ökologie“ oder „Bio“ nichts mehr zu tun hat. Denn dann greift der Halter, Züchter, Produzent künstlich in den Lebenszyklus der Tiere ein. Dann ist das Huhn nicht mehr ein Wesen der Schöpfung sondern eher wie es René Descartes(1596-1650)beschreibt, dann sind die Tiere bloße Automaten, die nur scheinbar, aber nicht in Wirklichkeit Schmerzen fühlen könnten. Mit ihnen dürfe man also nach Belieben verfahren. Eine solche Haltung gegenüber Tieren gehört deutlich durchdacht und in ihrem Inhalt abgewogen. Weiter kann ich als Verbraucher dann nicht immer nur Eier der Größe M bekommen. Ein Huhn legt alle möglichen Größen , von XS bis L und nicht alle Eier im Karton haben die gleiche Eigelb- oder Schalenfarbe. Warum das so ist ? Wer darauf eine Antwort haben möchte, fragt mal seinen „Eierproduzenten“ des Vertrauens. Aber soviel ist mal erläutert. Etwas Natürliches ist individuell und in der Menge nicht gleich. So ist ein Parket voll mit „glücklichen Eiern“ wie „eine Schachtel Pralinen. Man weiß nie was einen erwartet“ (Forest Gump)


Und zum Schluss muss auch klar sein ohne Huhn und Hahn kein Ei. Will ich ein Ei muss ich auch Huhn und Hahn wollen oder zumindest akzeptieren. Doch wenn beide als Störenfriede angesehen werden und das auch immer mehr auf dem Land, in den Dörfern, wo wenn nicht in riesigen schalldichten Hallen ohne natürliches Tageslicht und etwas grünem Auslauf sollen sie denn dann leben und uns mit „glücklichen Eiern“ beschenken ? 

„Denk mal nach !“

In diesem Sinne

Sebastian Fabian

Tier-, Artenschutzbeauftragter

 

 


 

Natürlich-Fruchtbar 
Was tun, wenn die Bruteier nicht befruchtet sind ? 


Von: 
Sebastian Fabian 

In diesem Artikel wird für die Bezeichnung des 1,0 Vereinfachung der Hahn als Beispiel genommen. Doch gelten die beschriebenen Fakten auch für Puter, Ganter, Erpel oder Täuber. 

Alle Vorbereitungen für die Brut der gesammelten Bruteier sind getroffen und die Eier werden in den Flächenbrüter, Brutschrank oder unter die Glucke gelegt. Bereits nach 24 Stunden zeigt sich dann schon beim ersten schieren der Eier, dass diese nicht oder nur schlecht befruchtet sind. 
Woran liegt dies ? 
Eigentlich klar. Sind die Eier nicht oder nur wenig befruchtet, liegt es am Hahn. Der Hahn ist daher nicht zuchtfähig und gehört auf die Tafel. 
So einfach sollte es sich aber kein seriöser Züchter machen. Erfahrene Züchter wissen, den Hahn trifft meist nur eine Teilschuld und man sollte daher unbedingt auch nach anderen Ursachen suchen. 

Die Fruchtbarkeit des Hahnes wird von dessen Erb-. Und Umweltfaktoren beeinflusst. 

Bei den Erbfaktoren oder auch Erbanlagen spielen viele Punkte eine nicht unwesentliche Rolle, auf die ich gerne im Folgenden eingehen werde.

1. Potenz 

Die Potenz und damit die Fruchtbarkeit des Hahnes kann ein Erbfaktor sein und daher bei mangelnder Ausprägung über mehrere Generationen hinweg abnehmen. Sicher kann sich bei diesem Faktor nur der sein, der ein Zuchtbuch und/oder Abstammungsnachweise pflegt.


2. Temperatur 

Als Parameter lässt sich das Temperament des Hahns beobachten. Zeigt er sich passiv im Verhalten und tritt die Hennen nicht, so kann eben dies das Problem sein. Wichtig ist, dass das Verhalten des Hahns unbedingt der Rassebeschreibung und dem Vitalen-Höchstmaß entspricht. Viele Tiere brauchen eine naturnahe Haltung. Dies ist Grundlage für den instinktiven und sehr komplexen Tretakt des Hahns.


3. Geschlechtsorgane 

In einigen Fällen kann auch ein verkümmertes Geschlechtsorgan ( fehlende Hoden, abnorme Samenstränge usw.) der Grund für die schlechte Befruchtung sein. Dies kann aber nur von einem Tierarzt festgestellt werden. Sollte sich solch ein Fall aber bestätigen, so sollte dieser Hahn, egal wie gut oder hoch bewertet, niemals in der Zucht eingesetzt werden. Da sich eben dies Abnorme im Erbgut festigen kann.


4. Rasseeigenschaften 

• Größe und Gewicht 
Bei einigen Arten spielt bei der Befruchtung auch die Größe und das Gewicht eine nicht unbedeutende Rolle. Denke man an die Toulouser Gänse. Da mit dem Gewicht auch eine gewisse Trägheit und Unbeweglichkeit einhergeht, wirken sich diese Faktoren nachhaltig auf die Befruchtung aus. Daher sollten gerade diese Tiere möglichst fettarm und knapp im Futter gehalten werden. Ebenfalls sollte diesen Tieren unbedingt genügend Auslauf zur Verfügung stehen um den Tieren die nötige Bewegung zu ermöglichen. 

• Schwanzformen 
Beim Rassegeflügel gibt es viere Faktoren die eine Rasse ausmachen. Zu diesen gehören unter anderem die Form des Schwanzes. Vom Onagadori, Araucana, Kaulhühnern bis hin zur Pfautaube gibt es viele Unterschiede. Von Langschwanzrassen bis zu den Schwanzlosen. Diese auf den Betrachter durchaus sehr attraktiv wirkenden Hähne stehen ebenfalls in dem Ruf, schlecht zu befruchten. Dieser Ruf sollte jedoch nicht verallgemeinert werden. Gespräche mit anderen Züchtern dieser Rasse oder die Rassekunde in der Literatur wird helfen Gewissheit zu bekommen. 

• Läufe 
Die Größe der Läufe beeinflusste den Hahn ebenfalls in seiner Befruchtungsfähigkeit. Als Beispiel wird den Chabos nachgesagt dass sie durch die kurzen Läufe eingeschränkt sind. Hier handelt es sich um Rassebedingte Attribute. Darüber sollte sich jeder der eine solche Rasse hält im klaren sein. Doch auch hier dient das führen von Zuchtbüchern, bzw. Abstammungsnachweisen als wichtiger Anhaltspunkt. Dies hilft dabei die Fruchtbarkeit über viele Generationen hinweg zu bestimmen und ein abnehmen schnell zu bemerken. 

• Zuchtstammgröße 
Art: Max. Tierzahl 
Perlhühner 1.-6 
Puten 1.-4 
Bei besonders schweren Rassen 1.-2 
Gänse 1.-5 
Enten 1.-7 
Hühner und Zwerghühner 
Wirtschaftsrassen 1.-10 
Zwiehuhnrassen 1.-10 
Kämpfer und deren Zwerge 1.- 2 
Zierhuhnrassen 1.- 5 
Urzwerghühner 1.- 3 
Verzwergte Rassen 1.- 5 
Tauben 1.1 
Ziergeflügel 1.1 

Bei einer paarweisen Haltung kann es vorkommen, das der Hahn zu stark treibt. Dies kommt vor allem beim Ziergeflügel vor. In diesem Fall empfiehlt es sich eine zweite Henne in den Stamm zu stellen. Dadurch kann zwar die Befruchtung sinken aber die Hanne ist so keinem übermäßigen Stress ausgesetzt. 

Die Umweltfaktoren hingegen sind um einiges vielseitiger und komplexer. Doch drehen sich alle um das große Thema der artgerechten Haltung. 

1. Licht

Wer Eier haben will und das im zeitigen Frühjahr, der kommt um die künstliche Verlängerung des Tages nicht herum. Dies ist weitläufig bekannt. Doch ist es auch für den Hahn von besonderer Bedeutung. Aber nicht nur die Verlängerung auf ca. 14 Stunden Tageslicht (einfach über eine Zeitschaltuhr zu steuern) sondern auch die Beleuchtung der Ställe an trüben und dunklen Tagen wirkt sich positiv auf das Wohlbefinden der Stallbewohner aus. 
Dies löst im Gehirn der Tiere die notwendige Hypophyse aus, die zwei wichtige Hormone frei setzt. Das follikelstimmulierende Hormon FSH. Welches die Hoden und die Zellen in den Hodenkanälen vergrößert und das zwischenstimmulierende Hormon ICSH. Dies fördert das Männlichkeitshormon Testosteron und regt ebenfalls die Spermienreifung an. Sicherlich ist dies „Unterstützung“ bei ein oder zwei Zuchtstämmen kein großer Aufwand bzw. Kostenfaktor. Doch wenn es mehr Zuchtstämme werden, sieht dies schon etwas anders aus. Bei der Verkabelung sollte sich bei einem solchen Projekt jeder von einem erfahrenen Elektriker helfen lassen. Bei der Wahl der Glühbirnen rate ich, schon wegen der Betriebskosten, von den herkömmlichen Glühbirnen ab. Im Unterhalt empfehle ich Halogenlampen, Energiesparbirnen oder noch besser LED-Birnen. Diese sind für alle normalen Lampenfassungen zu bekommen, sparen deutlich Energie und sind bedeutend Umweltfreundlicher. 

2. Temperatur 

Es gibt viele Untersuchungen und Meinungen darüber, in wie weit die Spermabildung mit den klimatischen Temperaturen in Verbindung steht. Demnach sollte die Umgebungstemperatur etwa bei 15 Grad Celsius liegen. Dieser Wert garantiert optimale Bedingungen zur Ausbildung fruchtbarer Spermien. Doch klar ist, Ausnahmen bestätigen die die Regel. So kann ein gesunder Hahn unter besten Vorraussetzungen auch bei Minus-Temperaturen exzellent befruchten. 
Bei Temperaturen von 0 und Minusgraden kann es aber auch zu leichten bis schwären Frostschäden der sekundären Geschlechtsorganen (z.B. Kamm und Kehllappen) kommen. Dies kann den Hahn nachhaltig beeinträchtigen. In extremen Fällen versiegt so die Zuchtkondition und der Hahn verliert jegliches sexuelles Interesse. Aber auch die Hennen können ihn so nicht als Sexualpartner akzeptieren. 
Aber Vorsicht ! 
Die meisten Rassen mit subtropischer Herkunft vertragen oftmals keine niedrigen oder gar Minustemperaturen. Ähnlich geht es den meisten Ziergeflügelarten mit ähnlichen Imigrationshintergrund. Also wer sich vor der Anschaffung tiefgehend informiert, vermeidet die bittere Lehre der Wahrheit und schützt sich und die Tiere vor Schaden. 

3. Klima 

Das Allgemeinbefinden unserer Zuchttiere wird durch feuchte, staubig-trockene und allgemein schlechte Luft stark beeinträchtigt. Um diesem vorzubeugen ist eine ausreichende bis starke Belüftung unbedingt erforderlich. Meine Erfahrung ist, die Fensterflächen komplett durch Drahtgeflecht zu ersetzen. Die so offenen Stallflächen dürfen dann aber nicht zur Wetterseite ausgerichtet sein. Unabhängig von der Jahreszeit ist so ein max. Luftaustausch im Stall möglich. Das Einstreu trocknet schnell, der Stall füllt sich nicht mit „schlechter“ Luft und der Geflügelstaub kann Tier und Mensch nicht nachhaltig beeinträchtigen. 

4. Stress 

Mangelhafte Unterbringung oder Behandlung verursacht Stress. Welcher zu einer mangelhaften Befruchtung führt. Folgende Faktoren sind deutliche Stressauslöser. 
• Sinnloses, am Zaun hin und her rennen (vor allem von Hunden) 
• Ständiges suchen der Verstecke und Ausbruchversuche 
• Anwesenheit vermeintlicher Feinde 
• Bedrohung durch andere Vogelarten 
• Ständige Rangkämpfe 
• Benachbarte Rivalen ohne Sichtschutz 
• Zu wenig Platz (im Stall oder auf den Sitzstangen) 

5. Krankheiten und Parasiten 

Dies Thema muss zwar immer eine Rolle spielen, doch ist es vor Zuchtbeginn primär von Bedeutung. Äußerlich lassen sich die Tiere schnell auch vom Laien untersuchen. Aber die Diagnosen sind dann doch eher etwas für die Fachfrau oder den Fachmann. Wer vorbeugen und etwas für das Wohlbefinden seiner Tiere sorgen möchte, bietet seinen Schützlingen ein ganzjähriges „Staubbad“ Endoparasiten (Parasiten im Körper) hingegen lassen sich nur durch Tests und Untersuchungen vom Tierarzt feststellen. Bei positivem Befall ist eine Therapie unerlässlich. Vorbeugend hingegen sollte niemals medizinisch interveniert werden. Dies kann eher zusätzlich Schaden als Nutzen. 
Aber auch andere Krankheiten sollten unbedingt und ebenfalls von einem Tierarzt ausgeschlossen werden. 

6. Fütterung 

Eine gesunde und ausgewogene Fütterung sollte nicht erst dem ausgewachsenen Tier zugestanden werden sondern muss jedem Tier schon vom Schlupf an geboten werden.
Fettgefütterte Hähne sind träge und bilden kein befruchtungsfähiges Sperma. Vor und während der Ausstellungssaison werden die Tiere aber überlicherweise mit einem sehr gehaltvollen Futter gefüttert. Um diesen für die Zucht nachhaltigen Faktoren entgegen zu wirken ist die Fütterung nach den Ausstellungen auf eine Erhaltungsfütterung umzustellen. Dies braucht jedoch Zeit. Etwa zwei bis drei Wochen vor Zuchtbeginn sollte dann auf das in der Zucht zu verwendende Futter umgestellt werden. Die Wahl des Futters ist dabei von sehr großer Bedeutung. Dessen Zusammensetzung ist komplex und doch wichtig. Bei der Auswahl des Futters sollten sie auf den Rat des Futtermittelhändlers vertrauen. Wenn dieser selbst Rassegeflügelzüchter ist und das mit Erfolg so können sie ihm voll und ganz vertrauen. 
Unabhängig von der Wahl des Futters, ist die tägliche Gabe von Weichfutter, Keimfutter, Grünfutter oder Obst und Gemüse. In dem im einzelhandel befindlichen Obst und Gemüsetheken findet sich viel (Kohl, Wurzelgemüse, Baum- Strauchfrüchte, Hülsenfrüchte, usw.), das sich eignet. Beobachtet man seine Tiere wird man schnell feststellen dass jedes Tier eine gewisse Vorliebe für einige Sorten entwickelt. Dies alles kann Roh oder gedämpft mit Mineralstoffen versehen gefüttert werden. Dies bietet gleichfalls die Sicherheit, dass die Tiere die zusätzlichen Mineralien, Kräuter und andere Bestandteile einer ausgewogenen Ernährung, mit der Frischkost aufnehmen. 
Als besonders zu empfehlen und von vielen verwendet sind folgende Futterergänzungen, die immer Verwendung finden sollten. 
• Oregano 
• Olivenöl 
• Bierhefe 
• Ingwer, Knoblauch 
• Quark 
• Feuchtes/gemahlenes Hundefutter 
(vor allem bei Kämpferrassen) 
• Mineralienzusätze (z.B. Brockmann Zwergenmarke) 

Um nur einige aus einer sehr langen Reihe von Mittel zu nennen. 

7. Platzbedarf 

Der Platz den ein Hahn für sich und seinen Harem braucht, sollte niemals zu knapp bemessen sein. Denn dies führt schnell zu einem Verlust der Leistungsfähigkeit und der Vitalität. Tiere die im Schmutz stehen müssen, aber auch sollte sich jeder Geflügelzüchter oder Halter im Klaren darüber sein, das es bezüglich dem Platzbedarf auch klare Gesetze gibt. Als Richtmaß kann die nachfolgende Tabelle dienen. 

Art Stallfläche Gehegefläche 
Perlhühner 3 Tiere=1,0m² je 1= 20m² 
Puten 1 Tier = 1,0m² je 1= 100m² 
Gänse 1 Tier = 1,0m² je 1= 150m² 
Enten 3 Tiere= 1,0m² 
Hühner 3 Tiere = 1,0m² je 1 = 15m² 
Zwerghühner 5 Tiere = 1,0m² je 1 = 10m² 
Tauben 1 Tier = 1,0m³ möglichst lang, mind. 3m 

Volierengröße inkl. Überdachter Fläche 

Ziergeflügel Z1 je Art u. Paar 15-60m² 
Z2 je Art u. Paar 15-60m² 
Z3 je Art u. Paar 5-60m² inkl. 2/3 Teichfläche 

8. Alter 

Bei vielen Wild- und Ziergeflügelarten sind die Hähne erst ab einem höheren Alter fruchtbar. Bei vielen Arten des Nutzgeflügels hingegen ist es anders. Sie sind bereits nach wenigen Monaten schon fruchtbar. Mit steigendem Alter nimmt die Fruchtbarkeit wieder ab. Folgende Werte entstammen der Geflügelwirtschaft und dienen nur bedingt als Richtwerte für die Rassegeflügelzucht. 

Art fruchtbar ab: fruchtbar bis: 
Perlhühner 1. LJ o.a. 
Puten 1. LJ o.a. 
Gänse 1.-3. LJ ca. 10 LJ 
Enten 1. LJ ca. 7 LJ 
Hühner u.d. 
Zwerge 1. LJ bis ende 2 LJ 
Ziergeflügel Z1 1.-2. LJ o.a. 

9. Besonderheiten 

Gerade alle zu den Wasssergeflügel zählenden Rassen und Arten haben eine Besonderheit. Sie brauchen je nach Eigenschaft eine Badegelegenheit. Dabei reicht es einigen Tieren, wenn sie eine flache Wanne zum Treten haben, wieder andere müssen auf dem Wasser treten. Dann aber ist auch die Wassertiefe von Bedeutung. Hier helfen vor allem die Erfahrungswerte anderer Züchter und zuletzt die eigenen Beobachtungen. 

Fazit:

 
Prüfe Deinen eigenen Umgang mit deinen Tieren. Hinterfrage erst die Haltung, die Du Deinen Tieren bietest. Schließe daraus ungünstige Faktoren aus. Erst dann eignet sich der Hahn eher für die Tafel, statt für die Zucht. 

Quellen: 

Geflügelhaltung als Hobby, M.Bauer-H.Meyer, Falken 1995 
Kunstbrut, Dr.A.F.Anderson Brown, M.&H. Schaper 1988 
Enten und Gänse halten, H. von Luttitz, Eugen Ulmer 1990 

Für Anregungen, Fragen und der Möglichkeit sich Hintergrundmaterial aus zu leihen, stehe ich gerne zu Verfügung.

 


 

Plastik, Fluch und Segen in der Rassegeflügelzucht

- Für Gedankenmacher und/oder Weltverbesserer –

Was haben wir Menschen nicht alles erfunden? Wir suchen immer mehr nach Dingen und Stoffen die unser Leben erleichtern. Haben wir erst einmal etwas neues entdeckt und sind wir von dessen Nutzen überzeugt (sind überzeugt worden) so fragen wir nicht nach den Nebenwirkungen.

So auch bei Plastik !

In meinen Anfängen, mit der Rassegeflügelzucht, waren die Futtertröge meist noch aus Holz oder Zinnblech. Das bedeutete entweder waren sie recht schwer, schwergängig in der Handhabung oder nur unzureichend von Kot und anderen Substanzen zu reinigen. So sahen die Futtertröge mit der Zeit, aus heutiger sicht, oft desolat und unhygienisch aus. Bei den Tränken war das Bild ähnlich. Hier entstand noch der Nachteil, dass die Tränken aus Zinnblech oft und schnell Rost ansetzten und das Wasser so auch kein Genuss für die Tiere sein konnte. Da bot Glas schon eine echte Alternative. Aber eben auch eine sehr zerbrechliche und damit vielleicht doch keine so gute Alternative. Dann aber macht die „Zubehör-Industrie“ einen Fortschritt. Sie entdecken für sich, uns Züchter und die Tiere das Plastik. Schnell wurde alles erdenklich mögliche aus Plastik hergestellt. Die Vorteile lagen auf der Hand. Der Stoff ist leicht. In sich beweglich, leicht zu reinigen und noch viel wichtiger – „Hygienisch“. Denn Hygiene [Das Wort Hygiene stammt aus dem Griechischen und bedeutet „gesunde

[Kunst]“. Es ist von Hygiéia, der griechischen Göttin derGesundheit, abgeleitet und Hygiene im engeren Sinn bezeichnet die Maßnahmen zur Vorbeugung von Infektionskrankheiten, insbesondere ReinigungDesinfektion undSterilisation. In der Alltagssprache wird Hygiene auch fälschlich an Stelle von „Sauberkeit“ verwendet, obwohl letztere nur einen kleinen Ausschnitt aus dem Aufgabenkreis der Hygiene darstellt.] ist das Stichwort der „modernen“ Rassegeflügelzucht. Hygiene im Stall = gesunde Tiere = Erfolg.

Schau ich heute so in meinen Taubenschlag, die Ställe, Volieren, Gehege, Aufzuchtboxen, Brutmaschine und in meinen Inventarschrank, so sehe ich fast ausschließlich nur Plastik. Futtertröge, Näpfe, Trinkflaschen (für Kaninchen), Tränken, Bodenroste, Sitzbretter, Nistzellen-Gitter, Legenester, Futterschaufeln usw. Das Futter in Plastiktonnen (vor Nagern geschützt), Vitamine, Trockenkräuter, Desinfektionen und andere Präparate in Plastikflaschen oder Plastedosen. Für Wassergeflügel Badewannen aus Plastikfässern oder Tränken aus selbstkonstruierten KG-Rohren.

Super es ist alles so viel besser geworden!

Doch dann habe ich den Dokumentarfilm Plastic Planet von Regisseur Werner Boote gesehen. Dieser zeigt wie groß die Abhängigkeit von Kunststoffen in unserer Welt geworden ist und wie groß die durch Kunststoffe angerichtete Umweltverschmutzung ist. Doch noch wichtiger und ergreifender für mich war es, als Forscher zu Wort kamen, die von ganz anderen Risiken berichteten. Und es wird eine „Fachwelt“ vorgestellt die die Plastik-Bedrohung umstritten sieht. Mir jedoch wurde schlecht und irgendwann fing ich an genauer zu zuhören und selber Nachforschungen anzustellen.

 

Kurzum, das Bundesministerium für Risikobewertung z.B. sieht den Plastik-Bestandteil Bisphenol A ²[Bisphenol A-(BPA) ist eine Industriechemikalie, die als Ausgangssubstanz für die Herstellung von Polycarbonat-Kunststoffen und Kunstharzen verwendet wird. Aus Polycarbonat werden zum Beispiel Babyfläschchen und Trinkbecher hergestellt und die Innenbeschichtung von Konservendosen.]als wenig gefährlich an, sofern die Grenzwerte eingehalten werden. Das Bundesumweltamt mahnt jedoch bei der Substanz.

Wer an Plastik riecht, aus ihm trinkt oder es nur berührt nimmt Substanzen im Körper auf. Gefahr kann von den zugesetzten Additiven (Weichmachern) ausgehen. Diese können an der Oberfläche des Materials austreten (Ausschwitzen). Diese können für Krebs, Unfruchtbarkeit, Fruchtbarkeitsreduzierung der Spermienbildung, Schädigung des Erbgutes, Autismus oder Allergien verantwortlich sein. Herr Boote konnte in seinem Film auch über Bluttests sogar die Existenz von Plastik in seinem und in dem Blut vieler Menschen nachweisen. Ja sogar die Höhe der Konzentration. In seinem Fall so hoch, das sein Arzt von möglicher Unfruchtbarkeit oder der Erzeugung von Kindern mit Fehlbildungen sprach. Der Stoff um den es dabei geht, war Bisphenol A. Bisphenol A und seine toxischen Wirkungen ist bei Experten umstritten. Und doch gibt es seit 1992 viele, unzählige unabhängige Studien über dessen Gefährlichkeit schon in kl. Dosen. Und doch wurde der Stoff selbst in Babyschnullern gefunden. (Möglicherweise auch in unseren Tränken ?) Zwar in geringerer Dosis als die von der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) festgesetzt wurde. Doch der Umweltverband BUND veröffentlichte in seiner Studie von März 2012 „Dickmachende Weichmacher“ : Kleinkinder sind deshalb besonders empfindlich, weil sie sich noch im Wachstum befinden und das Hormonsystem die körperliche Entwicklung lenkt. Aber auch bei Erwachsenen kann eine chronische Niedrigdosisbelastung bedenklich sein.“ Oftmals so die Studie ist die toxische Wirkung nicht von der Höhe der Substanzen abhängig. Denn gerade die geringen Konzentrationen können die Schäden verursachen. Des weiteren kommt es heute durch das vielfältige Plastikangebot zu einem sogenannten „Cocktail“. Jede Substanz für sich gering aber in Kombination mit anderen um so toxischer. Durch die Aufnahme der Stoffe gelangen diese dann an den menschlichen Hormonhaushalt und kann so zu den bereits genanten Schäden führen.Dies belegen in der Studie auch Versuche an Ratten bzw. Mäusen.

Doch nicht nur das Bisphenol A gilt als gefährliche Substanz in Plastik, dazu kommen noch Flammschutzmittel und diverse Weichmacher die oft nicht mal der Industrie bekannt sind. Und damit auch unerforscht sind.

²Doch nicht nur synthetisch hergestellte Chemikalien können das Hormonsystem beeinflussen, sondern auch bestimmte Pflanzeninhaltsstoffe, die Bestandteil unserer Nahrung sind. So enthält beispielsweise Soja (Bestandteil mit bis zu 20% unseres Hühnerfutter, z.Z. häufig mit dem Zusatz „Genverändert“ gekennzeichnet) sogenannte Isoflavone, die an den Rezeptor für das weibliche Sexualhormon Östrogen binden können. Reaktionen auf Notfallsituationen (Hunger, Stress, Infektionen) werden hormonell gesteuert, ebenso die Stimmung, das Verhalten, das Wachstum, die Entwicklung und die Fortpflanzung (Auch beim Rassegeflügel ?). Das Hormonsystem wird von zahlreichen inneren und äußeren Faktoren beeinflusst. Zu potentiellen endokrinen Disruptoren (syntetisch hergestellte Chemikalien) gehören natürliche Bestandteile der Nahrung wie Phytohormone, zum Beispiel die in Soja vorkommenden Isoflavone, Epidemiologische Studien zeigen eine Zunahme von Tumoren in Organen, die hormonell reguliert werden, zum Beispiel von Brust- und Prostatakrebs. Auch Beeinträchtigungen der männlichen Fortpflanzungsfähigkeit durch Hodenhochstand oder sinkende Spermienzahl werden zunehmend beobachtet.

Was heißt das alles jetzt genau für uns Rassegeflügelzüchter für den Tier- und Artenschutz ?

Ich glaube das wissen gegenwärtig nicht einmal die „Wissenschaftler“ so genau. Woher sollen sie auch, so ist in keiner Ihrer Studie von Geflügel die Rede. Doch denke ich mit dem Wissen, welches ich mir erarbeitet habe, weiß ich, kann nicht alles gut sein, was Industrie und Medien uns als „Gut“ verkauft. Wenn Studien an Ratten, Mäusen und Menschen eindeutige Schäden belegen, warum soll es dann nicht auch zu Schäden (Unfruchtbarkeit, Fehlbildungen, -entwicklungen, schwache Immunsysteme, mangelnde Legeleistung, Wachstumsstörungen, Leberschäden) in der Zucht von Geflügel kommen. Selbst wenn ein kausaler Zusammenhang zu noch anderen Gründen besteht, kann gegenwärtig nur von einem eindeutigen Risiko ausgegangen werden. Solange keiner von der Industrie für Plastik und Tierfutter unabhängige Studien vorlegen kann, welche die Zuchtdefizite in unseren Zuchten, nicht auf die Bestandteile von Plastik oder genmanipulierte Sojabestandteile im Futter zurückführen kann. Bleibe ich skeptisch. Hinzu kommen aber auch noch weitere Fakten. Nur auf den wenigsten Plastikartikeln in meinen Ställen habe ich das Allgemeine Recycling-Symbol gefunden.                           

Diesem könnte ich an der Nummer entnehmen um welche Plastikstoffe es sich handelt. Warum fehlen diese Zeichen?                                                                     

Was soll damit dem Endverbraucher verheimlicht werden?

Oder wer garantiert für die Produkte, die aus Fernost oder unseren Nachbarländern stammen in denen die Kontrollen nicht so streng sind? Diese Produkte werden oft billig und leider gerade zu häufig auf unseren Großschauen verkauft. Doch da haben wir Verbraucher doch noch Rechte. Die europäische Chemikalien Verordnung REACH berechtigt uns Verbraucher dazu, Hersteller und Händler um eine Bestandsliste der „gefährlichen Stoffe“ zu bitten. (Musterbrief erhältlich in der BUND Broschüre „Das muss drin sein !“) Sie müssen dem Verbraucher auf Anfrage die Inhalte nennen. So das jeder mit den vorliegenden Tatsachen seine ganz persönliche Entscheidung treffen kann. Aber mit der Nachfrage können wir nicht nur Entscheidungen treffen sondern setzten gleichfalls ein Zeichen für Händler und Hersteller. So machen wir deutlich das wir uns Gedanken machen und keine „gefährlichen Stoffe“ in unseren Leben und dem Leben der uns anvertrauten Tiere haben wollen. So können wir alle dazu beitragen, Druck auszuüben und die Welt so etwas zu verändern.

Doch eins kann ich aus eigener Erfahrung sagen, ich habe bei vier großen Deutschen Händler eine Verbraucherauskunft eingefordert. In meinen Anfragen ging es um eine blaue Taubentränke aus Nürnberg, ein Kunststofffuttertrog aus Hammelburg, ein Flächenbrüter aus Verl und einem Geflügelfutterautomaten aus Rietberg. Doch nur die Händler aus Nürnberg und Hammelburg haben es für nötig erachtet auf meine Anfrage zu antworten. Sie haben in ihren Antworten meine Bedenken ernst genommen und mir versichert dass sie alles dafür unternehmen und eigenständig überprüfen und so ihre Produkte für meine Tiere sicher seien.

Es geht mir insgesamt nicht ums Angstmachen, sondern, aufmerksam zu machen. Jeder sollte sich Gedanken machen, ob er all diese Plastikprodukte wirklich für sich und seine Tiere braucht oder haben möchte. Ob man sich, seine Lieben und seiner Tiere der Gefahren aussetzten will.  Jeder muss sich bewusst werden, dass Plastik nicht nur eine Bedrohung für die Umwelt, für ihn selbst sondern auch für seine Tiere ist und dass auch wie kurz angerissen Bestandteile des Futters fragwürdig sind.

In diesem Sinne lade ich zum Gedanken machen ein. 

Für Diskussionen oder auch Fragen zum Film (dessen verleih – für die Jugendgruppenarbeit !?) oder zu Studien und weiteren Infos (BUND-Broschüren) stehe ich gerne zur Verfügung und würde mich freuen wenn wir gemeinsam die Welt verändern. Und etwas gesünder machen. Denn auch das ist aktiver Tier- und Artenschutz [AlsTierschutz werden alle Aktivitäten des Menschen bezeichnet, die darauf abzielen, Tieren individuell ein artgerechtes Leben ohne Zufügung von unnötigen Leiden, Schmerzen und Schäden zu ermöglichen. Der Tierschutz zielt auf das einzelne Tier und seine Unversehrtheit.

Artenschutz umfasst den Schutz und die Pflege bestimmter, aufgrund ihrer Gefährdung als schützenswert erachteter, wild lebender Tier- und Pflanzenarten in ihrer natürlichen und historisch gewachsenen Vielfalt (Artenvielfalt) durch den Menschen. Vergleichbare Bemühungen bestehen auch für selten werdende Nutztierrassen oder alte Obst- und Getreidesorten. Übergreifendes Ziel ist der Schutz der biologischen Vielfalt (Biodiversität).].  

 

Sebastian Fabian

Tier- und Artenschutzbeauftragter

des KV-Südhannover

 

Quellenangaben.

²www.bfr.bund.de - Endokrine Disruptoren: Substanzen mit schädlichen Wirkungen auf das Hormonsystem

www.sueddeutsche.de - "Plastik ist eine Bedrohung"

www.bund.de - „Dickmachende Weichmacher“, „Chemikalien im Haus – Ein Elternratgeber“, „ Das muss drin sein!“

www.wikipedia.de

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